Erkenntniswelten

Die Offenbarung der drei Lichter

23.12.2012 12:43
  Ich zündete vor zwei Weilen die dritte Kerze, sah sie an und sinnierte vor mich hin. Xavier Naidoo sang mir darüber, daß wenn ein Lied seine Lippen verläßt, es tut damit man Liebe empfängt… In sah in das Licht der Kerzen hinein. Dann sprachen die drei Kerzen zu mir. - Was meinst...

 

Die Sprache der Natur als Universelles Buch aller Erkenntnisse.

Der Diamant und der Mensch – ein Gleichnis.

 

 

Der Diamant ist ein Sinnbild für uns Menschen. Er ist reines Bewußtsein, welches von sehr hoch oben bis ins Erdinnere, also in der dunkelsten und tiefsten Schicht geboren wird als Kohlenstoff. Dieser Gang symbolisiert den Bewußtseinsabstieg des Menschen, bekannt als Fall aus dem Paradies, oder von der Kirche liebevoll bekundet als Sündenfall. Es handelt sich um den Bewußtseinsabstieg von der Fünften in der Dritten Dimension, die Dimension der Dualität und der Materie, die Welt des Schmerzes, der Krankheit und des Todes. Die dritte Dimension ist die Dimension der Dunkelheit, Unbewußtheit und Blindheit gegenüber der Geistigen Welt. Der Diamant als Gleichnis dafür zeigt uns den Weg des Geises, der sich herabsenkt in der Absicht wieder zurückzukehren. Geläutert, gereinigt, geschliffen.
Die dunkle Schicht der Erde symbolisiert unsere primäre, dumpfe und dunkle Natur. Der Rohdiamant erfährt erst mal einen enormen Druck. Er erträgt diesen Druck bis er sich verdichtet. Er wird von den Erdschichten gepreßt, gestoßen, gequetscht. Sein Leben ist gekennzeichnet von unerträglichen, dumpfen Schmerzen, Blindheit, Enge, Finsternis.Der Rohdiamant wird Schicht für Schicht nach oben katapultiert, durch die Erdschichten gewälzt, gerieben, geschunden. Dieser Vorgang symbolisiert die Schmerzen, welche wir über viele Leben hindurch erleiden, in Blindheit und Unbewußtheit.
Irgendwann wird der Diamant schmutzig, unförmig, ohne Glanz auf die obere Schicht abgetragen. Er wird von „Augen“ und „Händen“ gefunden, erkannt und hinauf-gehoben. Da ist der Diamant noch blind, er vernimmt das Licht zwar, kann es aber nicht durch sich durchlassen und selbst nach außen spiegeln, da er noch matt, ungeschliffen und schmutzig ist. Er weiß noch nicht daß er ein Diamant ist, aber er beginnt zu atmen und wahrzunehmen. Dieser Vorgang steht symbolisch für eine Bewußtseinsveränderung bei uns Menschen, welche sich - das beginnende Eintreten des Verstandes nennt. Das Vorhandensein von Luft und Licht, auch wenn diese noch nicht bewußt wahrgenommen werden, gebiert die Möglichkeit des Denkens durch den Verstand, welcher nun um sich blickt und zu unterscheiden beginnt. „Unter der Erde“ war dies noch nicht möglich. Der Diamant vernimmt quasi das Licht und beginnt darüber zu grübeln. Kann es aber noch nicht erfassen und deffinieren, da das Licht noch nicht den Körper des Diamantnes, sein ganzes Wesen durchleuchten kann. Er ist noch dumpf dafür, auch wenn er das Licht spürt.
Dann beginnt die nächste Phase. Der Diamant wird durch die Arbeit von - für ihn nicht greifbaren Wesen, die aber feiner greifen, als die jenige Wesen, die den Diamanten von der Erde getrennt hatten (in meinem Gleichnis stehen diese Wesen, die viel weiter als der Diamant sind für die Hohen Hierarchien von Engel, Erzengel, Arhai und so weiter) gewaschen und gereinigt. Das sind wieder Schmerzen für den Diamanten. Er begreift nicht was mit ihm geschieht, aber er ahnt, diese Schmerzen haben einen Zweck. Sie sind anders als die Schmerzen unter der Erde. Durch die erneute Reibung wird die Struktur des Diamanten feiner. Dieser Vorgang ist analog zu verstehen mit der Reibung, die wir Menschen im Leben erleben. Dadurch feilt das Leben an unser Nervensystem und dieses wird immer feiner und feiner.
Dann übernehmen noch bessere Hände das Ruder und fangen an zu schleifen. Huuu, DAS sind enorme Schmerzen für den Diamanten, aber er freut sich, er spürt das Licht immer mehr und kann es nicht erwarten seinen ersten Schliff zu erlangen. Jetzt geht es symbolisch um den Übergang von dem verstandgesteuerten Bewußtsein zum Lichtdurchfluteten Bewußtsein, wo der Diamant zum ersten Mal das Licht erblickt, da das Licht zum ersten Mal den Diamanten ganz von innen durchfluten kann. In der Natur steht der Sonnenaufgang symbolisch für diesen Bewußtseinsübergang von der Dunkelheit ins Licht.
Jetzt erst wird der Diamant zum Diamant.
Erst wenn das Licht das Bewußtseins des Menschen erreicht und durchflutet, wird der Mensch zum Verkünder des Lichts, zum Diamanten.
Und nun wird aus dem Diamant ein Brillant. Je größer er ist und je mehr schliffe er hat, desto mehr Lichtprismen wirft er in den Raum, desto kostbarer wird er. Er wird begehrt, bewundert und gewollt, sein Wert steigt ins unermeßliche und er landet schließlich auf „der höchsten Krone“. In der Welt der Menschen, in der Welt des Materiellen Reichtums und materiellen Wertes, trägt diese der König. In der Welt der Menschen symbolisiert der König, den Kopf der Gesellschaft. Äußerer Reichtum und äußerer Status machen ihn zum „mächtigsten Menschen“.  Im Himmel dagegen, da wo das Gegenteil der Fall ist, da wo innere Reichtum und Größe den Platz in den Himmlischen Hierarchien bestimmen, da landet der Brillant auf der Krone eines anderen Oberhauptes, zu dem nur die reinsten und größten Geister (Diamanten) zutritt haben.

 

Danke fürs Lesen!

NiN

 
Über den Charakter
 
Unser Charakter könnte das Parfum unserer Seele genannt werden... durch viele Leben hindurch wurde die Seele mit allen möglichen Gerüchen imprägniert und die Summe ihrer verarbeiteten Erfahrungen ergibt die Parfummischung ihrer Einmaligkeit... wer riechen kann, der Erkennt die Note des Charakters bei einem anderen… die Note des Charakters ergibt dann die Persönlichkeit--- und diese wirkt so, dass viele sich mit ihrem Duft vereinen oder von ihm davon laufen wollen...  unser Charakter kann eine Note erarbeiten, die den übelsten Tierkadavergeruch gleichen kann, oder aber duften kann wie die edelste Rose. Je näher der Charakter an der Seele geführt wird, desto besser riecht der Mensch, desto authäntischer ist er. Die Seele stinkt nie, der Charakter tut es, wenn er es tut. Man kann ein Kunstwerk riechen. Man riecht die Verbindung zwischen Charakter und Seele des Künstlers. Je allgemeingültiger und zeitüberdauernder ein Werk ist, desto duftender war der persönliche Charakter des Künstlers.
In der Hingabe (sich hin-geben, sich geben, in einer - hin- bewegung) an das Leben wird das Genie geboren...

 

Der Weg des Ich's

 

Der Weg des Ichs zwischen Urinstinkt und hohe Intuition, also zwischen unbewußt und bewußt, führt durch die Absonderung von der Gruppe, macht einsam und führt dann zurück zur Gemeinschaft, doch in einer neuen Selbst-Bewußtheit...
Früher als man primär die Urinstinkte hatte, hatte man kein individuelles, sondern ein Gruppenbewußtsein. Das ICH des Menschen, sein individuelles Bewußtsein umschwirrte ihn wie eine Wolke, war aber nicht mit ihm verbunden, es lebte sich mehr wie eine Ahnung aus. Als es sich nieder senkte, begann der Mensch sich als eine abgesonderte Einheit zu empfinden. Dieses – sich selbst wahrnehmen und gleichzeitig die, durch die Abtrennung gewonnene Gabe des Unterscheidens, errungen durch den Verstand und dessen Verankerung in der Materie, gebaren das Ego, dieses verhängnissvolle Grad individueller Bewußtheit, durch den man sich als ein abgetrenntes Glied der Menschheitskette begreift. Der Mensch muss sich absondern, unterscheiden vom der Gruppe, um sich als sein ureigener Mittelpunkt zu empfinden. Die suche nach sich selbst führt in die Ego-zentrik, in den Egoismus. Sie sind notwendig, doch nur eine Phase auf dem Weg des Ich’s zwischen Instinkt und Intuition. Der Egogang ist eine Notwendigkeit. Man sollte einfach nicht zu lang darin verweilen, das ist alles. Den Egoweg zu verneinen, wäre so, wie wenn man die Teenager verteufeln würde und erwarten würde, dass nach der Kindheit nahtlos das Erwachsenwerden folgen muss. Geht nicht, dazwischen ist eben die Phase des Größenwahns und des Hochmuts. Die wiederum die Gegenseiten von der Demut sind.  
Gegenwärtig sind wir an der Schwelle zwischen der Absonderung und der Rückkehr zur Gruppe angelangt. Mit dem einen Bein schweben wir über die Linie und mit dem anderen stehen wir noch im alten Sein des Abgetrennten. Immer wieder werden wir durch die gezielte Angstmache der Weltmacht provoziert das angehobene Bein zurückzustellen. Unsere Angst ist die Angst von dem materiellen Verlust. Hierbei geht es immer nur darum etwas zu verlieren, etwas Materielles. Unser physisches Leben an erster stelle, das physische Dasein eines geliebten Menschen oder einfach materieller Verlust in Form von Besitz, was wiederum unser eigenes physisches Leben bedroht, sprich unsere körperliche Sicherheit. Damit wir ein Individuum in der Gemeinschaft werden können, müssen wir das trennende Element überwinden, namentlich - unseren Verstand und das daraus resultierende Ego. Überwinden, nicht negieren. Unser Verstand ist ein mächtiges und wichtiges Werkzeug des Geistes. Ohne den Verstand gibt es keine Unterscheidung, kein Nachdenken, keine Meinung, kein Wissen und schliesslich keine Weisheit und Bewußtseinserweiterung.
Frei-willige Glieder einer Menschenkette werden, da wo wir früher eben willenlose Teile von ihr waren. Dieser Weg nennt sich Evolution, wogegen der Abstieg ins Ego sich Involution nennen. Wir haben den tiefsten Punkt der materialistischen Absonderung von der geistigen Wirklichkeit erreicht. Jetzt kann es nur mehr aufwärts gehen.