Die Spielwiese - Belbel Vereinigte Bühnen Bozen'08

KRITIKEN

mit Brigitte Jaufenthaler, Marie-Christine Friedrich, Thomas Hochkoffler und Lukas Lobis

Bühne Andreas Lungenschmid, Kostüm Antoaneta Stereva.

 

„Spielwiese zwei im Quadrat“ ist ein Glücksfall für die vereinigten Bühnen Bozen. Gabriel hat einen Höllentanz inszeniert, rhythmisch und präzise – am Rande der Lächerlichkeit. Sicher ist: Selten hat man im Studio des Bozners Stadttheaters eine derartige Ensembleleistung gesehen. Gabriel lässt alles spielen, wie Short Cuts reiht sie die Szenen aneinander. Es ist ein Film, der abläuft, inklusive Abspann. „Spielwiese zwei im Quadrat“ zeigt, dass man sich in Bozen am Theater nicht vor der eigenen Courage zu fürchten braucht.

(Tribüne, 20.03.08)

 

„Überraschende Inszenierung von Nina C. Gabriel.“

(zett, 16.03.08)

 

„Nina C. Gabriel hat sich in Bozen einen tristen Schlafraum(Bühne: Andreas Lungenschmid)

Einrichten lassen. In diesem Schauerzimmer lässt sie hinreißend Komödie spielen. Laut und schnell. Und witzig. Vor allem: witzig. Sinatra Schlager ersetzt sich durch Michael Jacksons pulsierenden Pop. Ein wunderbarer Theaterabend. Belbels Text hat die Spielleiterin ungekürzt übernommen. Dessen hintergründiges Gelächter ist unterstrichen. Noch einmal: Ein schöner Abend. Mit „Spielwiese zwei im Quadrat“ haben die vereinigten Bühnen (endlich) etwas gewagt und ihre beste Produktion in dieser Spielzeit vorgelegt. In der kommenden Saison, so heißt es, soll das Stück wieder aufgenommen werden. Hoffentlich. Das Publikum wird es dem Theater danken.

(Tageszeitung, 14.03.08)

 

„Den Inhalt des Stückes könnte man zusammenfassen mit dem Aufzeigen der Missverständniskultur, die Form ist in der Inszenierung von Nina C. Gabriel jedoch das Ausschlaggebende und das läuft wie ein Uhrwerk, manchmal sogar wie ein Feuerwerk. So bleibt das Publikum am Puls der Story oder sollte es und Regisseurin Gabriel sorgt dafür, indem sie die Schauspieler witzig und grotesk sein lässt, oder streng und großartig pathetisch…“

(MiMa, 13.03.08)

 

„Nina C. Gabriel hat sehr genau inszeniert, mit einem sicheren Gefühl für Rhythmus, ist nicht davon zurückgeschreckt, den kühlen, auf den typisierten Möchtegerne perfekt zugeschnittenen Bühnenraum mit Beleuchtungskistsch und musikalischem Bombardement hochexplosiv aufzuladen und war trotzdem im Stande, die Aufführung nicht in den Klamauk abgleiten zu lassen. „

(Dolomiten, 13.03.08)

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